Mouches-volantes-Strukturen in den Veden – Teil 2: Götter, Sonne, Vimanas, der Kosmos und Atman/Brahman


Von Floco Tausin


Das Phänomen der Mouches volantes wird in unserer Kultur vorwiegend im Einklang mit der modernen medizinischen Sicht verstanden, wo es als „Glaskörpertrübung“ gilt. Aussereuropäische und frühere religiöse Traditionen geben hingegen Hinweise darauf, dass Mouches volantes als spirituelles oder kosmisches Phänomen gedeutet wurden. Ihre Bilder, Mythen und Symbole zeigen immer wieder Strukturen, die auch für die Punkte und Fäden in unserem Blickfeld typisch sind. Das Sehen von Mouches volantes könnte somit eine Tiefe haben, die uns heute nicht mehr bewusst ist (Tausin 2010a, 2006b). In Teil 2 dieses dreiteiligen Artikels werden mythische Kugel- und Kreisstrukturen vorgestellt, die durch Mouches-volantes-Kugeln inspiriert sein könnten.



Teil 2: Kreis- und Kugel-Strukturen in den Veden



Götter als Lichter und „Stützen“


Als Träger von Licht gelten in den Veden vorwiegend der Himmel und die Götter im Himmel, darunter auch die Sonne (sūrya). Die vedischen Gottheiten Agni, Indra, Rudra etc. und Gruppen von Gottheiten (Adityas, Maruts etc.) werden als Persönlichkeiten beschrieben, doch weisen ihre Attribute und Namen auch auf Unpersönliches und Abstraktes hin: Licht und Glanz sind häufige und wichtige Attribute, die sich in der Beschreibung und z.T. in den Namen niederschlagen: Der Begriff für Gott (deva) beispielsweise geht auf die Wurzel div (leuchten, glänzen) zurück. Die Maruts sind eine Gruppe von Gottheiten, die als Sturmgötter und Söhne von Indra gelten und sehr stark mit Licht, Glanz, Funken und Blitzen in Verbindung stehen. Die Hymne RV II, 34 ist ihnen gewidmet. Hier werden sie z.B. als „leuchtend“, „Strahlen“, „Flammen“, „glänzend“, und „goldgeschmückt“ beschrieben. Der Begriff „Marut“ könnte auch auf die Form dieser Lichter verweisen: Er geht vermutlich auf den Begriff marīci zurück, der u.a. fliegende leuchtende oder funkelnde Partikel am Himmel bezeichnet (Monier-Williams 1988).


Gottheiten lassen sich also begreifen als Lichter am Himmel, die jedoch üblicherweise verhüllt sind. Dies stimmt im Grundsatz mit vielen entoptischen Erscheinungen überein, die nur in intensiven Bewusstseinszuständen gesehen bzw. in ihrer Bedeutung vollumfänglich erfasst werden. Die Kreis- oder Kugelform wird im Rigveda nicht speziell als Attribut von Gottheiten erwähnt, schwingt aber zumindest in denjenigen Fällen mit, wo die Sonne (oder andere Himmelskörper) als eigene Gottheit oder als Charakteristik von anderen Göttern angesprochen ist.



Die Sonne


Wie in vielen antiken Kulturen ist die Sonne (sūrya) Gegenstand der Verehrung, sowohl in ihrer irdischen wie auch himmlisch-göttlichen Form. Wie im alten Ägypten und Mesopotamien (vgl. Tausin 2011a, 2011b) besteht auch in Indien die Möglichkeit, dass die mit überirdischen Sphären assoziierte Sonne als Metapher für die Wahrnehmung von leuchtenden Mouches-volantes-Kugeln gebraucht wird. Aufschluss geben jene Stellen, die eine Kern-Umkreis-Struktur enthüllen, z.B. wenn die Sonne als Auge beschrieben wird, als Auge des Himmels oder als Auge anderer Götter. Auch ist zuweilen vom Rad der Sonne oder Sonnenrad die Rede, welches von Indra bewegt wird (RV I 174,5; IV, 17,14), manchmal erscheint die Sonne selbst als Rad (RV I, 175, 14; IV, 30, 4).


Weitere Hinweise auf die Sonne als leuchtende konzentrische Kugel finden sich in den Upanishaden. Hier wird z.B. festgestellt, dass die Sonne sowohl Anteile des Lichts bzw. Weisses wie auch der Dunkelheit bzw. Schwarzes enthält (Chandogya-Up I, 6). Das Schwarze wird von Deussen (2003) als das Nachbild interpretiert, das beim Blick in die Sonne erscheint. Das Bild könnte jedoch auch von einer MV-Kugel mit dunklem Umkreis und hellem Kern bzw. hellem Umkreis und dunklem Kern herrühren. In der Brihadaranyaka-Upanishad ist vom Purusha in der [Sonnen]scheibe (hier maṇḍala) die Rede (Brihad-Up I, 3, 1-6). Purusha, allgemein der Begriff für Mensch oder Mann, ist hier der verkörperte Atman (das Selbst). Im Wort liegt die Wurzel pṝ, die „auffüllen, erfüllen, ergänzen“ bedeutet. Es könnte also damit eine weitere runde Scheibe in einer bereits runden Scheibe gemeint sein, die personifiziert und vermenschlicht beschrieben wird. In derselben Upanishad wird beschrieben, dass diese Sonne dann „rein“ gesehen wird (d.h. ohne Blendung durch ihre Strahlen), wenn man „im Begriffe steht, auszuziehen“, was beim Tod, Einschlafen oder in mystischen Zuständen geschieht (Brihad-Up III, 5, 5, 2; vgl. III, 5, 15).



Vimanas und deren Räder


Die Götter bewegen sich in Fahrzeugen (vimāna) durch den Himmel. Vimanas werden von Vertretern der grenzwissenschaftlichen Prä-Astronautik als Hinweise auf antike indische Raumfahrttechnologie bzw. UFOs gedeutet. Der Sanskrit-Begriff bedeutet wörtlich „ausmessen“, Im Rigveda wird er oft im Sinne von „ausdehnen“, „durchdringen“ für die Beschreibung von Gottheiten gebraucht; diese dehnen sich im Himmel oder Luftraum aus (z.B. RV VII, 87, 6); auch von Soma wird gesagt, dass er „hell durch die Luft strömt“ (RV IX, 62, 14). Der Verweis auf die Ausdehnung könnte auf eine Makropsie-Wahrnehmung in intensiveren Bewusstseinszuständen hinweisen – Lichterscheinungen, die vergrössert gesehen werden (vgl. Tausin 2006c).


Bild 3: Die Fahrzeuge der Lichtgötter (Planeten) „Mond“, „Sonne“, „Planeten“, „Rahu“, „Konstellationen“, „Sterne“ gemäss den Jainas. Rajasthan, 18. Jahrhundert, Gouache auf Papier. Quelle: Caillat/Kumar 1981.


Wenn man Vimana-Beschreibungen näher betrachtet, fällt auf, dass speziell von Rädern die Rede ist (z.B. RV II, 40, 3; VI, 62, 10 etc.), teilweise auch eine ungewöhnliche Vielzahl an Rädern (RV I, 47, 2; II, 18, 4; II, 40, 3). Zuweilen scheint es, als stünden diese Räder in einem losen Verhältnis zum Wagen, oder sind mit dem Wagen gleichgesetzt: Im Samaveda heisst es: „Sein Rad ist eingesetzt in die Wolken und wahret ihm wahrhaftig diesen Honig.“ (SV I, 4, 1, 4, 9). Vimana könnte daher für die Vision eines unterschiedlich ausgedehnten lichtvollen Rades oder Räder stehen, interpretiert als göttliches Gefährt. Das Bild des Rades, in dessen Nabe die Speichen und Achse zusammenlaufen, wird in den Upanishaden immer wieder als Metapher genannt für den Atman und dessen Verhältnis zur erschaffenen Welt; dieses bedeutsame Rad erinnert an das Umkreis-Kern-Prinzip von Leuchtstruktur Mouches volantes.


Bild 4: Die Nabe im Rad: Brahman/Atman-Diagramm. Quelle: http://reflow.scribd.com/6dyhxgmmrkojc1n/images/image-3.jpg (23.5.12)



Das Universum als Kugel, die Erde als konzentrische Kreisfläche


In der kosmografischen Vorstellung der Upanishaden erscheint das Universum als āṇḍa, was für gewöhnlich als „Ei“ übersetzt und dargestellt wird. „Anda“ bedeutet jedoch auch der Same oder der Hode, d.h. hat auch Kugelform. Die obere Hülle von Anda bildet den Himmel, die untere die Erde. Von oben betrachtet erscheint die untere Hülle wie eine Sphäre mit mehreren konzentrischen Ringen: der äusserste Kreis bildet das Meer, darin ist die Erde, darin ist die den damaligen Indern bekannte Welt. Interessant ist zudem die Vorstellung einer Ritze in der Hülle dort, wo Himmel und Erde einander berühren. Der Weise gelangt aus dem Anda hinaus, d.h. ist fähig, es von aussen zu betrachten und frei zu werden (Brihad-Up II, 3, 3; vgl. Chand-Up III, 19).


Bild 5: Das Universum als Anda. Quelle: Thompson n/a.


Dieses Bild wird ergänzt durch Brihad-Upanishad II, 3, 6, wo die Wasserwelt von neun weiteren Welten umgeben ist: Wind-, Luft-, Gandharva-, Sonne-, Mond-, Sterne-, Götter-, Indra-, Prajapati-, und schliesslich die Brahmawelt.


Bild 6: Die Wasserwelt (das blaue Tüpfchen in der Mitte) umgeben von konzentrischen, kreisförmigen Welten. Quelle: Thompson n/a.



Brahman und Atman als Kreis- und Kugelformen


Die Upanishaden spekulieren über die essentielle Natur des Universums (Brahman) wie auch des menschlichen Selbst (Atman), wobei Brahman und Atman miteinander gleichgesetzt werden. Manche Metaphern, wie diejenigen des Kerns oder Korns, geben Aufschluss auf ihre Form. In der Chandogya-Upanishad heisst es über den Atman:


Geist ist sein Stoff, Leben sein Leib, Licht seine Gestalt; …

Dieser ist meine Seele (atman) im innern Herzen, kleiner als ein Reiskorn oder Gerstenkorn oder Senfkorn oder Hirsekorn oder eines Hirsekornes Kern;

Dieser ist meine Seele im innern Herzen, grösser als die Erde, grösser als der Luftraum, grösser als der Himmel, grösser als diese Welten“ (Chand-Up III, 14, 2-3).


Hier findet sich ein Hinweis auf die unterschiedliche Ausdehnung bzw. Grösse des Atman, was möglicherweise auf Makropsie bzw. „Zoom-Effekt“ in veränderten Bewusstseinszuständen hindeutet (Tausin 2006b). Die zahlreichen abstrakten Aufzählungen von Erzeugnissen aus dem Einen (Atman oder Brahman), die sich in Schichten um das Eine lagern und es verhüllen, ergeben ebenfalls das Bild einer Kugel oder eines mehrringigen Kreises, wobei Atman/Brahman der Kern sind (z.B. Kaushitaki-Up 2, Taittiriya-Up II, 1-5 u.a.).


Bild 7: Die körperlichen, nach aussen immer grobstofflicher werdenden Hüllen um Atman (in nachvedischer, vedantischer Literatur „kosha“ genannt). Quelle: http://advaita-academy.org/Data/Blog/images/2011%5C6%5Csheaths.jpg (23.5.12)


Ein anderes Bild ergibt sich in der Brihadaranyaka-Upanishad des weissen Yajurveda, wo die Schöpfungen des Atman u.a. als leuchtende Kugelgestalten aufgefasst werden können: Aus Atman, so heisst es, entstehen Verstand (Manas), Rede (Vac) und Lebenshauch (Prana); diese haben Lichtgestalten (jyotiiruupam) (Brihad-Up I, 1, 5), wobei das Licht (jyotis) das himmlische Licht bzw. die leuchtenden Himmelskörper, v.a. Sonne und Mond, bezeichnet. Auch der Atman selbst ist das Licht (jyotis) des Menschen (Brihad-Up II, 4, 3). Ähnliches gilt für Brahman, das zuweilen mit der Sonne gleichgesetzt wird – wobei die „Sonne“ als essentielle Natur des universellen Samens Anda (Chand-Up III, 19) oder auch als Träger des o.g. Purusha (Brihad-Up I, 3, 1-6) verstanden wird.


(Fortsetzung folgt …)



Literatur


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Floco Tausin

floco.tausin@mouches-volantes.com





Der Name Floco Tausin ist ein Pseudonym. Der Autor studierte an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern und befasst sich in Theorie und Praxis mit der Erforschung subjektiver visueller Phänomene im Zusammenhang mit veränderten Bewusstseinszuständen und Bewusstseinsentwicklung. 2004 veröffentlichte er die mystische Geschichte „Mouches Volantes“ über die Lehre des im Schweizer Emmental lebenden Sehers Nestor und die spirituelle Bedeutung der Mouches volantes.



Angaben zum Buch: „Mouches Volantes – Die Leuchtstruktur des Bewusstseins“, Leuchtstruktur Verlag (Bern) 2010, Paperback, 376 Seiten, Genre: Belletristik/mystische Erzählung.

Bereits den alten Griechen bekannt, von heutigen Augenärzten als harmlose Glaskörpertrübung betrachtet und für viele Betroffene ärgerlich: Mouches volantes, Punkte und Fäden, die in unserem Blickfeld schwimmen und bei hellen Lichtverhältnissen sichtbar werden.

Die Erkenntnis eines im schweizerischen Emmental lebenden Sehers stellt die heutige Ansicht radikal in Frage: Mouches volantes sind erste Teile einer durch unser Bewusstsein gebildeten Leuchtstruktur. Das Eingehen in diese erlaubt dem Seher, über den Tod hinaus bewusst zu bleiben.

Mouches volantes: Glaskörpertrübung oder Bewusstseinsstruktur? Eine mystische Geschichte über die nahe (f)liegendste Sache der Welt.