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From: Hartmut Barth-Engelbart
Sent: Friday, June 16, 2006 10:51 AM
Subject: Damit der Mittel-Gründauer DomänenPark bleibt !
 
 
 
Vorbemerkung 0
 
Demokratie stirbt zuerst in der Provinz.
"Wenn wir nicht früh genug
den Mund aufmachen,
können wir reden
und reden
und reden
und reden
und reden
doch
wir haben nichts mehr zu sagen"
 
Das weit leuchtende Beispiel der MÖBEL-WALTHER Schlafsiedlung Gründau-Leblos(nordöstlich von EZBankfurt): wie die Fußtruppen der obersten Kapital-Krieger das Grund- durch das Kapital-Gesetz ersetzen.
 
Da nicht sicher ist, ob die örtliche Presse die folgende Pressemitteilung veröffentlicht, da sie fest in CDU-Hand liegt ... ,
da die Frankfurter Rundschau über diese Region kaum noch berichtet und kaum noch Menschen erreicht,
da es für keine Handvoll - oft noch schwerbehinderter Senioren - kaum möglich ist eine Großgemeinde mit 7 Ortsteilen flächendeckend mit Flugblättern zu versorgen und diese auch noch zu finanzieren, da die örtliche SPD zur Zeit zumindest über 80% nicht mehr als Opposition gelten kann, und die Grünen sich als alternder Kriegerverein an die Front aufgelöst haben und die LINKE sich noch lange nicht gefunden hat ... ,
 
deshalb greifen wir zum PC, wohl wissend, dass über 50 % der Bevölkerung dabei ausgeschlossen bleiben... ,
 
deshalb kommt hier die Bitte an die angemailten Menschen, Listen, Portale, Organisationen, diesen Text an alle weiterzuverbreiten, die sie aus Gründau kennen: Vereinsmitglieder aller Art, (arbeitslose)GewerkschaftskollegINNen, StudentINNen, JournalistINNen, LehrerINNEN, ....
 
 
Vorbemerkung 1
 
in der vielgescholtenen Provinz wird ganz banal die Demokratie und was von ihr noch übrig ist geschlachtet: nicht nur von Glatzen und ihren unmittelbaren gutbürgerlich geschlipsten Aufspießgesellen, nein von AllparteienKoalitionen ab spd rechtsaufwärts. In Geheimverhandlungen werden Kleinstädte und Dörfer für den alten und Neuen Geldadel platt gemacht. Wenn selbst Teile desselben in Gestalt des Hessischen FDP-Vorsitzenden Hahn in weiser Selbsterkenntnis von NeoFeudalismus sprechen, dann muss schon was dran sein.
Und der plattgewalzte Wille der übergroßen Mehrheit liegt unartikuliert darnieder, Reste von Opposition sind vereinzelt, werden gemobbt, atomisiert .... (wer das Hinterland verliert, hat dann auch nichts mehr in der Vorderhand).
 
Derweil schafft der lokale kapitale NeuFeudaladel irreversible Fakten, Schulen geschlossen, Schwimmbäder zugeschüttet, Bäume gefällt, Schneisen gesprengt, Täler volldeponiert, Flussauen mit Möbel-Kaufparks zubetoniert und Hochwässer produziert ....
 
 
Vorbemerkung 2:
 
(dieser Brief geht auch in die USA an Rich Kaffenberger, der immer über alles in Mittel-Gründau informiert werden will, denn sein UrUrUrGroßvater Bernhard Kaffenberger war hier als Lehrer im Vorstand des 1848er Demokratischen Vereins, wurde auf Betreiben der Büdinger Fürsten zu Zuchthaus verurteilt und zur Auswanderung nach Amerika gezwungen. Sein Vorgänger , der Lehrer Paul Nagel, der 1830 für die Oberhessischen Bauern Resolutionen und Aufrufe und besonders die "Forderungen der Mittel-Gründauer Bauern an den Fürsten von Ysenburg-Büdingen" verfasst hatte, brauchte nicht mehr zur Auswanderung gezwungen werden: er starb in einem fürstlichen Zuchthaus)
 
 
 
 
Pressemitteilung/ Leserbrief / Hilferuf
 
mit der Bitte um Veröffentlichung und Weiterverbreitung
 
Rettet den Domänen-Park!
 
Der Garten-Park hinter der Mittel-Gründauer Domäne mit seinem jahrhunderte alten Baumbestand ist in die Besch(l)usslinie des Gründauer Gemeindevorstands, des Bürgermeisters und der Gemeindevertretungsmehrheit geraten. Wie bereits in der Presse gemeldet wird in einer Reihe von Geheimsitzungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit das Plattmachen des Parks in Angriff genommen. Den Gründauer CDU-Wahlkampfslogan 'Heimat als Aufgabe' scheint die Mehrheit der Gemeindevertreter jetzt als Drohung wahr zu machen: aufgegeben wird der Park mit seinem Baumbestand, dieses Eldorado für Singvögel, für die Schleiereulen, für Fledermäuse ... Aufgegeben wird die Option in diesem Park einen Schul-Lehrgarten für die schon beengte Grundschule und ihre Betreuungsschule in direkter Nachbarschaft zu schaffen. Aufgegeben wird die verkehrsberuhigte Zone um die Grundschule, Aufgegeben wird die Option eines Bürgerparks abseits der vielbefahrenen Hauptstraßen zwischen schattenspendenden großen Bäumen - zentral gelegen, ideal für die Älteren, die Familien mit Kleinkindern - ohne Angst vor Verkehrsunfällen. Durch diesen Park könnte die Fehlplanung (und Fehlinvestition) eines nie richtig benutzten Spielplatzes in der Zwergengasse ersetzt und der dann freiwerdende Platz als Bauplatz verkauft und genutzt werden.
 
Vom Park aus könnte die Gemeinde auch sinnvoll zu einem Nutzungkonzept für die Domäne beitragen, indem sie einen Teil der Domäne als Ersatz für die eh schon zu engen BetreuungsschulContainer erwirbt und diesen Teil zur Grundschule hin geöffnet ausbaut. Und nur dort könnte -nach dem Verkauf der Alten Schule - der Platz geschaffen werden für die groß angekündigten Aktivitäten des Gründauer Bündnisses für Familien.
 
Und nicht vergessen: vor 5/6 Jahren wurden die Mittel-Gründauer vom Gemeindevorstand damit beruhigt, dass der Bebauungsplan den Erhalt des Parkes hinter dem Hofgut vorsieht und dass zur Finanzierung der Sanierungsarbeiten am Hofgut die südlich am Ortseingang gelegene Koppel
bebaut werden soll.
 
Es muss endlich Schluss sein mit dem Plattmachen und Verhökern unserer
Heimat:
nachdem die unter Denkmalschutz stehende Zigarrenfabrik, das alte AdlerZweigwerk in Lieblos vernichtet wurde, nachdem das Reh'sche Anwesen mit seiner unter Denkmalschutz stehenden Garnspinnerei zum großen Teil durch "Entkernung" vernichtet und denkmalschändend umgebaut wurde, nachdem das historische Gasthaus "Zum Storchen" durch einen Altenpferch ohne Auslauf ersetzt wurde, nachdem die Alte Schule gegen den Willen der Mittel-Gründauer verkauft wurde, droht der Domänen-Park jetzt ein weiteres Opfer der Kahlschlagpolitik des Gemeindevorstands zu werden.
 
Sollte der Heißhunger der Gemeinde nach weiterer Denkmalzerstörung neues Futter brauchen, so sei hier schon Mal auf die Existenz großer Keltengräber hingewiesen, die eventuell Glauburg in den Schatten stellen könnten. Nur käme beim Ausgraben dann ein Betrieb in Schwierigkeiten, der gerade durch eine Erddeponie aus dem Schneider gekommen ist. Aber man kann ja verhandeln: die Gemeinde lässt den Mittel-Gründauern nach dem drohenden Losholzverlust im zusammengeraubte und jetzt verkauften Büdinger Forst wenigstens den Domänen-Park und darf sich dafür über die KeltenGräber hermachen.
 

"unter schlag zeilen - befreite worte - gebrochene reime zur lage"
 
Nach einmonatiger Untersuchungshaft wurden sie dann doch noch zur Leipziger Buchmesse 2005 von der Hanauer Staatsanwaltschaft herausgegeben: 45 zentrale Texte des Lyrk- & Grafikbandes: "unter schlag zeilen - befreite worte - gebrochene reime zur lage" / 320 Seiten politische Lyrik und Grafik mit einem Vorwort von Ingrid und Gerhard Zwerenz, /erschienen 2005 im Zambon Verlag unter der ISBN 3-88975-107-5 / für 15 Euro in jeder Buchhandlung, signiert aber nur bei meiner nächsten Lesung
 
Noch rechtzeitig zu Ottos Abschiedsfeier:
Die Ziege und der Minister
 
hARTmut bARTh-engelbART (text) & Barbara Braguti (bilder)
"Die Ziege ZORA"
das bilderbuchunartige & fabelhaft neue Kinder-Bild-& Lesebuch von der Ziege Zora und ihren sieben Geißlein in den Hauptrollen; in Nebenrollen Minister Killy, Nachbar Haftlinger, Christa Ganzen auf dem Bildschirm mit NachrichtenParade-Hengst Ulrich Wiehert sowie ein Schnelles Anti-Graffitty-Kampfhubschrauber-CitySäuberungs-EingreifKommando des Sicherheitsdienstes für familienfreundliche 7 Euro 90 Cent zu erhalten beim Zambon Verlag FFM (zambon@zambon.net) oder in der Buchhandlung Ihres Vertrauens unter der ISBN 3-88975-128-8
 
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